Spital Linth – Erweiterung und Sanierung

​Qualitätssicherung Planung sowie Führung Inbetriebsetzung der kompletten Gebäudetechnik während laufendem Spital-Betrieb

Als Grund­ver­sor­ger für das Lin­th­ge­biet bil­det das Spi­tal Linth die medi­zi­ni­sche Anlauf­stel­le für mehr als 60’000 Men­schen und ist zugleich der Arbeit­ge­ber von rund 500 Mit­ar­bei­tern. Da das Spi­tal an sei­ne Kapa­zi­täts­gren­zen stösst, wur­de 2014 vom Stimm­volk ent­schie­den, die bestehen­den Gebäu­de zu erwei­tern und zu sanie­ren. Mit dem Spa­ten­stich im Febru­ar 2017 star­te­ten die Bau­ar­bei­ten mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von rund CHF 83 Mio., wel­che in meh­re­ren Etap­pen und unter lau­fen­dem Spi­tal­be­trieb aus­ge­führt werden:

Pha­se 1: Vor­be­rei­tun­gen der Werk­lei­tun­gen, Neu­bau der Ret­tungs­ga­ra­ge, Pro­vi­so­ri­um Anlieferung/Küche, Pro­vi­so­ri­um Schu­lung, Rück­bau Anbau Ost (abge­schlos­sen)

Pha­se 2: Neu­bau Haus D
Tief­ga­ra­ge, Phy­sio­the­ra­pie, Radio­lo­gie, Ambu­la­to­ri­um, Sprech­zim­mer, Ope­ra­ti­ons­räu­me, Endo­sko­pie, Frau­en­klink (abge­schlos­sen)

Pha­se 3: Sanie­rung Haus A+B
Küche, Labor, IMC, Tages­klink, Patientenzimmer

Pha­se 4: Sanie­rung Haus C
Ver­wal­tungs- und Schulungsgebäude

Leis­tun­gen der Coren­ta AG

  • Qua­li­täts­si­che­rung der Pla­nung sowie der aus­ge­führ­ten Arbei­ten über die gesam­te Gebäu­de­tech­nik (TGA)
  • Orga­ni­sa­ti­on und Füh­rung der Inbe­trieb­set­zung der kom­plet­ten Gebäu­de­tech­nik (TGA), inkl. allen erfor­der­li­chen Abnahmen

Bau­herr
Spi­tal­an­la­gen­ge­sell­schaft der Spi­tal­re­gi­on Linth, Uznach

Auf­trag­ge­ber / Total­un­ter­neh­mer
HRS Real Esta­te AG, Frauenfeld

Stand­ort
Uznach (SG)

Archi­tekt
Boll­hal­der + Eber­le AG, St. Gallen

Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men
ca. CHF 83 Mio.

Bau­sum­me tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung (TGA)
ca. CHF 26 Mio.

Brut­to­ge­schoss­flä­che
Total: 23‘400 m²

Zeit­raum
2017 – 2021

SUVA – Neubau höchster Ansprüche

Organisation und Führung der Inbetriebsetzung der kompletten Gebäudetechnik

Seit der Eröff­nung der Reha­kli­nik Bel­li­kon im Juni 1974 hat die Reha­bi­li­ta­ti­ons­me­di­zin gros­se Fort­schrit­te gemacht. Trotz Erwei­te­rung und lau­fen­der Sanie­rung der heu­ti­gen Bau­ten, genüg­ten die­se den zukünf­ti­gen Anfor­de­run­gen einer moder­nen Kli­nik, spe­zi­ell im Diagnostik‑, The­ra­pie- und Publi­kums­be­reich, nicht mehr. Neben funk­tio­na­len und betrieb­li­chen Aspek­ten, ist es vor­ran­gi­ges Ziel, mit die­sem Bau­vor­ha­ben wei­ter­hin auf natio­na­ler Ebe­ne die füh­ren­de Kli­nik in der Unfall­re­ha­bi­li­ta­ti­on zu bleiben.

Im Juni 2010 fiel der Ent­scheid im Archi­tek­tur-Stu­di­en­wett­be­werb zuguns­ten der Pla­ner und Archi­tek­ten Burckhardt+Partner. Sie lie­fern mit ihrem Pro­jekt­vor­schlag «Vita­le» die bes­te Lösung: Hohe archi­tek­to­ni­sche Qua­li­tät, die sich der Umge­bung anpasst und dabei einen mög­lichst gerin­gen Ein­griff in die bestehen­de Bau­sub­stanz erfor­dert zeich­nen die­ses Pro­jekt aus.

Die zusätz­li­chen Flä­chen und Nut­zun­gen wer­den in einem der Kli­nik vor­ge­la­ger­ten, drei­ge­schos­si­gen Neu­bau unter­ge­bracht. Das neu gestal­te­te Foy­er bil­det durch sei­ne zen­tra­le Lage den Dreh- und Angel­punkt der gesam­ten Anla­ge. Es erstreckt sich als gross­zü­gig ver­glas­ter Bau­kör­per über den in die Topo­gra­fie inte­grier­ten Neu­bau. Die Fas­sa­de erfüllt in ihrer Beschaf­fen­heit die Miner­gie-P-Anfor­de­run­gen bei gleich­zei­ti­ger Maxi­mie­rung natür­li­cher Belich­tung und somit Sicher­stel­lung des Aussenraumbezuges.

Die gros­se Funk­tio­na­li­tät der medi­zi­ni­schen, the­ra­peu­ti­schen und pfle­ge­ri­schen Berei­che, die hohe Nut­zungs­fle­xi­bi­li­tät und die gute Ver­bin­dung von den Pfle­ge­sta­tio­nen zu den spe­zi­fi­schen The­ra­pie- und Dia­gnos­tik­be­rei­chen zeich­nen die­ses Pro­jekt eben­falls aus.

Leis­tun­gen der Coren­ta AG

  • Orga­ni­sa­ti­on und Füh­rung der IBS Gebäudetechnik
  • Unter­stüt­zung W & Part­ner Fach­ko­or­di­na­ti­on AG

Bau­herr
SUVA, Luzern

Stand­ort
Bel­li­kon / AG

Total­un­ter­neh­mer
ARGE GROSS Brugg/Wallisellen

Archi­tek­ten
Burck­hardt & Part­ner AG

Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men
ca. CHF 290Mio.

Kenn­da­ten
Brut­to­ge­schoss­flä­che
Umbau: 22‘188 m²
Anbau: 47‘564 m²

Zeit­raum
2014 – 2018

 

Bild­quel­len Visua­li­sie­rung © Burckhardt+Partner AG, Foto Gross AG.