Was uns bewegt

12. Februar 2026

(Fach)sprache

Nach­ge­fragt: Im Inter­view erzählt Yves Grä­zer, Stand­ort­lei­ter Coren­ta AG Basel, wel­chen Vor­teil es hat, die glei­che Spra­che zu sprechen.


 

Yves Grä­zer, seit einem Jahr ist die Coren­ta AG in Basel prä­sent. Wie hast du den Auf­bau des neu­en Stand­orts erlebt?
Natür­lich war es für uns eine Her­aus­for­de­rung, neben den lau­fen­den Pro­jek­ten geeig­ne­te Räum­lich­kei­ten zu fin­den, den admi­nis­tra­ti­ven Auf­wand zu bewäl­ti­gen und einen Büro­er­öff­nungs­event zu orga­ni­sie­ren. Aber es war span­nend. Und es ist in kur­zer Zeit enorm viel passiert.

Ein Teil des Teams kann­te sich schon. Inwie­fern war das ein Vor­teil?
Unser Kern­team in Basel arbei­te­te frü­her schon zusam­men. Wir ken­nen uns in- und aus­wen­dig. Das hilft. Zudem waren wir mit eini­gen Pro­jek­ten und Kun­den bereits ver­traut und haben uns inten­siv vor­be­rei­tet. Den­noch besteht immer ein gewis­ses Risi­ko. Man weiss erst, ob ein Neu­an­fang funk­tio­niert, wenn es los­geht. Und das Team am Stand­ort Zürich hat sehr viel Admi­nis­tra­ti­ves erledigt.

Die Anzahl Mit­ar­bei­ter in Basel hat sich bereits ver­dop­pelt. Wie geht es wei­ter?
Wir sind acht Per­so­nen und schon bald fängt ein wei­te­rer Mit­ar­bei­ter an. Die pas­sen­den Leu­te zu fin­den, ist eine wich­ti­ge Auf­ga­be. Bei der Coren­ta AG arbei­ten wir Hand in Hand. Es muss fach­lich und vor allem mensch­lich stim­men. Dass wir es in einem Jahr so weit gebracht haben und trotz Auf­bau des zwei­ten Stand­orts sämt­li­che Pro­jek­te wie geplant mit hohen Qua­li­täts­an­sprü­chen rea­li­sie­ren konn­ten, ist dem Enga­ge­ment aller Mit­ar­bei­ten­den zu verdanken.

Das klingt, als wur­den Res­sour­cen opti­mal ein­ge­setzt und Syn­er­gien genutzt.
Ja, der Wis­sens­trans­fer ist für uns ent­schei­dend – auch zwi­schen den bei­den Gewer­ken Elek­tro und Gebäu­de­au­to­ma­ti­on. Das ist oft schwer zu differenzieren.

Wor­an liegt das?
Salopp gesagt geht es bei bei­den, Elek­tro (E) und Gebäu­de­au­to­ma­ti­on (GA), um Strom. In der Tat ist es meis­tens eine Fra­ge der Schnitt­stel­le, was zur Elek­tro­tech­nik und was zur Gebäu­de­au­to­ma­ti­on gehört. Bei­de sind von­ein­an­der abhän­gig: Elek­tro erar­bei­tet die Grund­la­gen, wel­che die GA braucht und die GA erar­bei­tet die Grund­la­gen, die Elek­tro benö­tigt. Über­schnei­dun­gen ent­ste­hen bereits bei der Planung.

War­um?
Bei der Gebäu­de­au­to­ma­ti­on geht es um die Steue­rung sämt­li­cher Kom­po­nen­ten (Hei­zung, Lüf­tung, Kli­ma, Licht, Beschat­tung) im Gebäu­de. Da immer mehr Pro­duk­te in ein Sys­tem ein­ge­bun­den wer­den kön­nen, bie­ten teil­wei­se auch Licht‑, Beschat­tungs- oder HLK-Pla­ner an, die Kom­po­nen­ten zu auto­ma­ti­sie­ren. Mit zuneh­men­der Digi­ta­li­sie­rung wird die Klä­rung der Schnitt­stel­len noch wichtiger.

Wie geht die Coren­ta AG damit um?
Wir sind Ansprech­part­ner für Elek­tro und Gebäu­de­au­to­ma­ti­on und bie­ten durch unse­re lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in bei­den Gebie­ten auch über­ge­ord­ne­te Man­da­te wie die Gesamt­lei­tung EMSR an. Die Gewer­ke gehö­ren am Ende immer zusam­men, es gibt vie­le Abhän­gig­kei­ten und es braucht eine kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on. Des­halb ist es von Vor­teil, gera­de bei kom­ple­xen Pro­jek­ten, wenn wir unser Know-how früh­zei­tig ein­brin­gen und die Daten auch gewerk­über­grei­fend nut­zen können.

Zurück zum Stand­ort Basel: Wel­che Vor­tei­le erge­ben sich dar­aus?
Es gab schon Bas­ler Gene­ral­pla­ner, die mein­ten: «Cool, end­lich mal jemand, der die glei­che Spra­che spricht» (lacht). Aber Spass bei­sei­te. Hier prä­sent zu sein, kann ein Vor­teil sein. Wir hat­ten auch schon Anfra­gen, bei denen expli­zit nach einem Anbie­ter in Basel gesucht wur­de. Zudem gibt es in der Stadt und in der Regi­on vie­le gros­se und span­nen­de Projekte.

Also erhält der zwei­te Stand­ort auch wegen des Baa­sel­dytsch Sym­pa­thie­punk­te?
Nein. Natür­lich sind nun die Wege kür­zer und Ter­mi­ne vor Ort auch kurz­fris­tig mög­lich. Letzt­lich ist es aber eine Fra­ge der Fir­men­kul­tur. Die Coren­ta AG hat schon immer Wert auf den per­sön­li­chen Kon­takt gelegt – das geht auch in Züri­dütsch – und wird dies auch wei­ter­hin tun.

 

Yves Grä­zer – Stand­ort­lei­ter Basel, Pro­jekt­lei­ter
Dipl. Techn. HF / BSc Wirtsch.-Ing. FH

 

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